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Windsurfen am Gardasee
Wassersport

Windsurfen am Gardasee

Foto: Edoardo Bortoli / Unsplash
Aktualisiert 27. Feb. 2026Unsere Methode

Der Gardasee gilt weithin als eines der besten Windsurfreviere im Binnenland weltweit und zieht Surfer aus ganz Europa an das Nordende des Sees, wo zwei verlässliche thermische Winde ideale Bedingungen schaffen. Der Pelér weht in den frühen Morgenstunden aus Norden (meist von Mitternacht bis zum späten Vormittag), die Ora del Garda setzt um die Mittagszeit aus Süden ein und weht den ganzen Nachmittag. Dank dieses vorhersehbaren Musters können erfahrene Windsurfer zweimal am Tag aufs Wasser und für verschiedene Fahrstile unterschiedliche Bedingungen wählen. Das Zentrum der Windsurfszene ist der Uferabschnitt zwischen Torbole und Malcesine am Ostufer, wo sich Verleihstationen, Schulen und Wettkämpfe an der Uferpromenade drängen. Anfänger profitieren von den geschützten Buchten und der vergleichsweise warmen Wassertemperatur (im Sommer 22 bis 24 Grad Celsius), Fortgeschrittene suchen die kabbeligeren Bedingungen auf offenem Wasser weiter vom Ufer entfernt. Die jährlichen Veranstaltungen von Garda Trentino ziehen Profis und Zuschauer in die Gegend. Zum Materialverleih gehören in der Regel Boards, Segel in verschiedenen Größen, Neoprenanzüge und Trapeze, und die meisten Schulen bieten Kurse auf Englisch, Deutsch und Italienisch an.

3 Fragen

Gut zu wissen

Wann sind die Windbedingungen zum Windsurfen am Gardasee am besten?

Die verlässlichsten Windbedingungen herrschen von April bis Oktober. Der Pelér (Nordwind) weht meist von Mitternacht bis zum späten Vormittag, die Ora del Garda (thermischer Südwind) setzt um die Mittagszeit ein und hält den ganzen Nachmittag an. Die Sommermonate bieten das wärmste Wasser und die gleichmäßigsten Nachmittagswinde, Frühjahr und Herbst können stärkere, böigere Bedingungen bringen, die Fortgeschrittene bevorzugen.

Ist der Gardasee für Windsurf-Anfänger geeignet?

Ja, das Nordende des Gardasees eignet sich sehr gut für Anfänger. Mehrere geschützte Buchten bei Torbole bieten Flachwasser bei mäßigem Wind, und zahlreiche Schulen geben Kurse auf Englisch, Deutsch und Italienisch. Die meisten Anfängerkurse dauern drei bis fünf Stunden und vermitteln Gleichgewicht, Steuern und Segelführung. Das warme Wasser im Sommer (22 bis 24 Grad) und die verlässlichen Nachmittagswinde machen das Lernen angenehm und ergiebig.

Was kostet der Verleih einer Windsurfausrüstung?

Eine komplette Ausrüstung (Board, Segel, Trapez und Neoprenanzug) kostet für einen halben Tag meist zwischen 50 und 100 Euro. Gruppenkurse für Anfänger mit Ausrüstung beginnen in der Regel bei etwa 60 Euro für drei Stunden. Mehrtagespakete und Wochenmieten sind deutlich günstiger. Die meisten Verleihstationen liegen an der Uferpromenade in Torbole und haben von April bis Oktober geöffnet.